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In Fidelis (2000)
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Valdemar & Tove (2003)
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Texts
 
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Ungarisches Lügenlied

Fing mir eine Mücke heut,
größer als ein Pferd wohl ://
Ließ das Fett das Fett ihr aus,
war ein ganzes Fass voll, ://
Wer das glaubt ein Esel ist,
größer als ein Pferd wohl.://

Riss ihr dann den Stachel aus,
war spitz wie ne Nadel. ://
Macht mir einen Degen draus,
war gleich wie von Adel ://
Wer das glaubt ein Esel ist,
größer als ein Pferd wohl. ://



Des Geyers schwarzer Haufen

Wir sind des Geyers schwarzer Haufen, heho heho
Wir wollen mit Tyrannen raufen, heho heho

Refrain.:
Spieß voran und drauf und dran, setzt aufs Klosterdach den roten Hahn! ://

Der Adelsmann zwingt uns zur Fron, heho heho
Armut und Tod sind unser Lohn, heho heho
Spieß voran...

Der Bischof fett ist uns verhasst, heho heho
Sein Zehnt ist uns gar arge Last, heho heho
Refrain

Als Adam grub und Eva spann, heho heho
Wo war er da der Edelmann, heho heho
Refrain

Drum Bruder sag ich greif zum Spieß, heho heho
Zünd an die Kirch, die dich verließ, heho heho Uns führt der Florean Geyer an, trotz Acht und Bann,
er führt den Bundschuh in der Fahn, hat Helm und Harnisch an.
Refrain

Schwedische Volksweise

Klingklang Glockenschlag, steh auf und sammle Moos ein,
langer Tag und leerer Magen wenig Brot im Beutel,
Äspe hieß mich laufen laufen Linde hieß mich ruhen,
Birke bot mir Besenreiser als es Abend worden.
  Fideliuszauber
Melodie: Fidelius
Hört man dieses Stück einmal täglich, so sorgt der Zauber für ein langes Leben, Reichtum, Erleuchtung und überdurchschnittliche Intelligenz.

Andro
Melodie: traditionell
Ein sehr beliebtes Lied in der Bretagne, meist sogar das erste an einem Tanzabend.
Wir haben es daher einfach mitgenommen, noch ein paar Teile hinzugefügt und eröffnen seitdem ebenfalls mit diesem Stück.

Rio Fidelio
Melodie: Fidelius
Es hat keiner zu uns gesagt, dass wir solche Musik nicht machen dürfen.

Winterlied
Melodie: V. Horn Text: D. Scholz
Schnee und Eis werden in vielen Liedern besungen, denn der Winter stellt den Menschen jedes Jahr erneut auf die Probe.
Die Göttersagen der Edda verarbeiten den Jahreszyklus in ihren Geschichten und erst in der letzten Schlacht der Götter gegen die Riesen wird der Winter und das alte Jahr besiegt.

Kein grüner Zweig, kein frisches Blatt,
nichts was der Herbst gelassen hat,
kein Vogel singt mir warmen Ton,
die schöne Zeit, sie ist davon. ://

Mit seinem Atem, kalt und weiß
Kommt er heran geritten,
was er berührt, es wird zu Eis,
er ist nicht gut gelitten. ://

Die Winterriesen thronen,
die Sonne bleibt uns fern,
ein Streit würde nicht lohnen,
denn Riesen streiten gern. ://

Verschneit sind nun die Wälder,
und Baldur schläft in Hell,
Wüsten sind die Felder
Und Hunger mehrt sich schnell. ://

Doch lasst uns nicht mehr klagen,
Schnee schmitzt wieder weg,
die Riesen wird man schlagen,
alsbald zum Ragnarög. ://

Bretonischer Tanz
Melodie: traditionell / Fidelius
Da gibt es nicht viel zu sagen: Tanzt!

Valdemar & Tove
Melodie: traditionell / Fidelius Textfassung im Deutschen: D. Scholz, mit freundlicher Unterstützung von Erik Zehmke
Skandinavien ist voll von blutigen Sagas und Balladen , eine davon handelt vom dänischen König Valdemar dem Großen und seiner heimlichen Geliebten Tove. Offenbar erzählt das Stück eine authentische Geschichte, denn bis auf Tove sind alle Personen historisch belegt und wir haben uns daher bemüht mit der Übersetzung so nahe wie möglich am Original zu bleiben. Für den originellen Akzent sorgt die Gastsängerin Nana von der dänischen Gruppe „GNY“.


Da draußen an dem Flusse geht der Tanz der Jungfern neun,
klein Tovelils Gesang soll die Königin erfreuen.

Kleine stolze Tovelil komm tritt an meine Seit,
komm trage meine Schleppe mir, komm trage mir mein Kleid.

Das Kleid dir halten kann ich nicht, dein Magd bin ich nicht mehr,
dein Mann der Jarl versprach sich mir, dein Mann ist nun mein Herr.

Valdemar, dein Herz ist groß, zwei Weiber sind darin! ://

Kleine stolze Toveli, mein Herz es schmerzet mir,
so sprich wie gab er dir sein Wort, sag was versprach er dir?

Ich war so jung und morgenschön im Haar ein weißes Band,
der Dänenkönig zog vorbei an meines Vaters Land.

Er sandte aus der Ritter neun, die wollten für ihn freien,
wenn er sich nicht allein herwagt, muss es vergebens sein!

So kam der König selbst heran, die Ritter ihm zur Seit,
so musst ich ziehen wohl mit ihm, da er um mich gefreit.

Valdemar dein Herz ist groß zwei Weiber sind darin! ://

Dem Brauche nach beschenkt er mich, wohl nach der ersten Nacht,
ein golden Ring ziert meine Hand, der Handel war gemacht.

Von scharlachrot ein Seidenkleid, von Gold ein Band so fein,
so königlich wart Ihr noch nie, oh Königin mein.

Vor Neid erblasst die Königin, sie faucht klein Tove an,
kein Nadelspitze Salz bekommst du mehr von meinem Mann!

Valdemar dein Herz......

Als eines Nachts die Königin die Königin bei ihrem Gatten lag,
da fragte Sie, ob er klein Toveli den mehr wohl mag.

Ich liebe sie der König sprach, sie ist meines Herzens Zier,
bedenk dich Weib, denn treu dienen ihre Söhne mir!

Valdemar dein Herz ....

Lenk ich nach Flensburg hin mein Pferd, ihr wisst, dort ist viel Geld,
der Tove Sohn Herr Björn ist da, der treu mein Banner hält.

Und weile ich im Holstenland, kein Mann mein Gut berührt,
weil dort klein Knuth, der Tove Sohn, für mich die Klinge führt.

Hört mich mein Herr, Sophie sprach, will mich mit ihr verstehen,
mein Wunsch ist es mit Toveli ins Badehaus zu gehen.

Zwei Jahr vergehen die Rache nicht, klein Toveli bleibt fern,
doch sprach die Königin kein Wort davon zu ihrem Herrn.

Sie sprach zu ihren Jungfern neun, ich fühle mich allein,
zieht nun zur Tovelil hinaus und bittet sie herein!

So kam die stolze Toveli zur Königin wohl her,
nun bin ich hier Frau Königin, sprecht was ist euer Begehr?

Dein Weg war lang, das Wetter kalt, ihr seht ermattet aus,
drum lass uns schwitzen also gleich, in meinem Badehaus.

Heizt an das Bad geschwind, sie sprach, so heiß, wie Glut so rot,
kein Stündchen leben darf sie mehr, es wird der Tove Tod!

Hier ist nicht Wasser, ist nicht Sud, die Hitze sengt die Haut,
in Gottes Namen lasst mich gehen, so weint klein Tove laut.

Herr Björn er geht im Hof umher, hört seine Mutter schreien,
so schnell er konnt stürmt er heran, ins Badehaus hinein.

Da er das Badehaus betrat, war es bereits zu spät,
der Tod hatte der Toveli das Lebenslicht gemäht.

Sein Herz war schwer, doch er betrat der Königin Gemach,
die Mutter war gemordet ihm, drum hört, was er nun sprach.

Da thront ihr Königin so fein, in Scharlachrot Gewand,
das Blut von meiner Mutter klebt dennoch an eurer Hand!

Ihr Tod war recht und ihr bestimmt, von dem Momente an,
da sie dereinst geschlafen hat, mit meinem Mann.

Valdemar dein Herz war groß zwei Weiber waren darin! ://

Herr Björn kennt nun kein Halten mehr und schlägt ihr ins Gesicht,
doch schwer ist ihm das Herz, da er mit seinem König bricht.

Mein Schwert ist nun nicht euers mehr, es will Gerechtigkeit,
so stützt ihr Dänemark in Krieg aus blindem Weiberneid!

Geb`s Gott das ich noch lange bin und Valdemar lang lebt,
ein jeden aus dem Land er treibt, der sich gegen ihn erhebt!

Valdemar, dein Herz war groß, zwei Weiber waren darin,
Valdemar, dein Herz war groß, der Frieden ist dahin!

Dänischer Text aus : Dansk Gamle Folksvise

Zaziki
Melodie: traditionell / Fidelius
Griechische Musik fasziniert uns besonders wegen dem Zusammenspiel von europäischen und arabischen Einflüssen und so wurde aus einer Gitarrenetüde ein eigenes Stück geformt.

Strandgut
Melodie: V. Horn
Einen großen Teil der Aufnahmen haben wir in Wismar mit Meerblick gemacht und so erstaunt es nicht, dass sich Volkmar zu diesem Lied inspiriert fühlte.

Geisterreigen
Melodie/Text: traditionell
In diesem isländischen Stück singt der Geist eines Kindes und fragt seine Mutter, ob sie nicht zum Tanz gehen wolle. Sie brauche sich ihres schmutzigen Kleides nicht zu schämen, sie solle einfach das Totenkleid des Kindes anziehen.
Gastsängerin: Nana

Heißer Hüpfer (life in New Mexico)
Melodie: Fidelius
Ein Lied, bei dem man sogar beim Sitzen ins Schwitzen kommen kann.
Genau das richtige also zum Tanzen oder Möbelrücken.

Bonus: Rio Fidelio (Remix)
Melodie: Fidelius